Lasagne aus dem Crockpot

Wir waren etwas unsicher, ob das wirklich funktionieren und dann auch schmecken würde… Aber wir haben den Test gewagt. Ergebnis: Die Lasagne ist der Hammer!

Zutaten:

500g Hackfleisch (Schwein und Rind gemischt, alternativ nur Rind)
ca. 250g Lasagnenudeln
2 Dosen Tomatensauce (wir haben hier „Oro di Parma“ verwendet; 1x „Tomaten Passiert“, 1x „Pizzasauce Oregano“ – die Sorten kann man nach Wunsch variieren)
60g Tomatenmark (auch hier nutzten wir „Oro di Parma“)
2 TL Knoblauchpulver
2 TL Zucker
1,5 TL Salz
0,5 TL Pfeffer
1 TL „Italienische Würzmischung“
2 TL Petersilie
2 TL Worcestershiresauce
1 große Zwiebel (gehackt), alternativ 3 Schalotten
300ml Wasser
350g Hüttenkäse
450g Mozzarella (entweder als Kugel kaufen und dann „auseinanderzupfen“, oder den geriebenen Mozzarella verwenden)
60g Parmesan (geraspelt)

Vorbereitung:

Das Hackfleisch mit der gewürfelten Zwiebel vermengen und krümelig anbraten. (Im Bild kann man sehen, dass wir das Hackfleisch bereits vorher angebraten haben; hat auch funktioniert.)
Währenddessen Salz, Pfeffer, Würzmischung, Petersilie, Knoblauchpulver, Worcestershiresauce, Tomatensauce, Tomatenmark, Zucker und Wasser miteinander verrühren und in die Pfanne mit dem angebratenen Hackfleisch geben. Beides jetzt 15-20 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nun noch in einer großen Schale Hüttenkäse, Mozzarella und Parmesan gut miteinander vermischen.

Zubereitung:

Als erstes etwa ein Viertel der Fleischsauce auf dem Boden des Crockpot verteilen, dass dieser gut bedeckt ist. Etwa ein Drittel der Lasagnenudeln darauf legen – man kann diese einfach brechen, damit sie hineinpassen. Jetzt etwa ein Drittel der Käsemischung auf den Nudeln verteilen. Das ganze dann noch zweimal wiederholen.
Zum Abschluss den Rest der Sauce oben auf der Lasagne verteilen.

Nun einfach den Deckel auflegen und 4-5 Stunden auf LOW garen.

Nach einer guten Stunde riecht das ganze Haus nach bestem italienischem Essen. Auch hier ist es schwer zu widerstehen – aber den Deckel solltet Ihr auf jeden Fall drauf lassen, auch wenn man am liebsten direkt etwas probieren möchte.

Sehr lecker schmeckt die Lasagne zum Beispiel mit selbstgebackenem Brot. Als Getränk eignet sich (ganz klassisch italienisch) ein leckerer Rotwein.

Truthahnbrust in würziger Specksauce

Zutaten:
1kg Truthahnbrust (ohne Haut und Knochen)
Etwas Salz und Pfeffer
2 Esslöffel Öl
50g Räucherspeck, gewürfelt
2 Möhren, gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
100g Sellerie, in Würfeln
250ml Geflügelbrühe, alternativ auch Weißwein
Zum Andicken: Etwas Speisestärke und Sahne oder „Rama Cremefine zum Kochen“

Die Truthahnbrust salzen und pfeffern. Bei großer Hitze von allen Seiten im Öl anbraten, bis sie von allen Seiten schön braun gebraten ist. Das Fleisch herausnehmen und in den Slow Cooker geben. Das Bratfett nicht weggießen – hierin werden nun nämlich der Speck, Möhren, Zwiebel, Knoblauch und Sellerie angebraten, bis sie hellbraun sind. Um den Bratensatz loszukochen Geflügelbrühe oder Weißwein angießen. Die Flüssigkeit über das Fleisch im Crockpot gießen, Deckel drauf, garen lassen.

Das Fleisch nach einer Garzeit von 6-7 Stunden auf „LOW“ aus dem Topf nehmen und warmstellen. Die Sauce wird in einen Topf umgefüllt und auf dem Herd eingekocht, anschließend mit dem Stabmixer das Gemüse püriert. Um die Sauce anzudicken, einfach nach Belieben in Sahne angerührte Speisestärke oder „Rama Cremefine zum Kochen“ hinzugeben.

Als Beilage lassen sich beispielsweise Kroketten oder Bratkartoffeln servieren.

Kaufberatung Slow Cooker

Vielleicht fragen Sie sich „Schön und gut – viele interessante Informationen – aber welches Gerät soll ich mir denn nun kaufen?“. Die Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten, zunächst einmal sollten Sie definieren, für wieviele Personen Sie regelmäßig kochen. Sind es maximal 3-4 Personen, reicht im Regelfall ein Gerät mit 3,5l Inhalt aus. Bei größerer Personenzahl, oder wenn Sie gern auf Vorrat kochen und dann portionsgerecht einfrieren, bietet es sich an, gleich ein Gerät mit 6,5l Steinguttopf zu erwerben.

Der Steinguttopf sollte mindestens halb voll, maximal jedoch zu 3/4 gefüllt sein. So geht zum einen wenig Hitze verloren, zum anderen ist noch genug „Luft“ da, dass sich Hitze sammeln kann und eine ideale Garung gewährleistet ist.

Da wir nur 2 Personen im Haushalt sind, haben wir uns entschieden zunächst mal mit einem 3,5l-Gerät anzufangen.

Ich habe mir vor dem Kauf mehrere Geräte angesehen – das erste war ein „Russell Hobbs“, Modell 19790-56.

Leider wusste das Gerät nicht 100%ig zu überzeugen – zwar war es schon verpackt und an sich gut verarbeitet, allerdings war der Deckel nicht gerade, d.h. er war in sich leicht schief, lag nicht bündig auf, so dass im Betrieb ständig Wärme und vor allem auch Feuchtigkeit aus dem Steinguttopf entwichen wäre. Hier ein kleines Bild davon:

Der Deckel des Russell-Hobbs Slow Cookers 19790-56. Man sieht, dass der Metallring um den Glasdeckel schief angebracht wurde und nicht überall plan aufliegt.

Also zurückgeschickt und weitergesucht.

Nächter Versuch – ein „Morphy Richards“, Modell 48721.

Dieses schöne Gerät habe ich, dank eines Freundes, über das Internet bei einem Händler hier in Bremen entdeckt, so dass ich dieses Gerät direkt vor Ort begutachten konnte.
Ergebnis: Fehlanzeige. Zwar wirklich schön gemacht (ich mag schwarz-matt!), aber gleiches Problem mit dem Deckel.

Letzter Versuch, dieses Mal wieder übers Internet bestellt – und zwar „das Original“, einen „echten“ Crock-Pot – das Modell 37401 aus dem Hause „Breville“.

Hier passte alles auf Anhieb – ein gut verarbeitetes Gerät, der Deckel liegt plan auf, und bislang ist jedes Essen mit diesem Gerät gelungen.