Boeuf Stroganoff

Bei Boeuf Stroganoff, manchmal auch „Filetspitzen Stroganow“ genannt, handelt es sich um ein Gericht aus der russischen Küche. Es wird dem Gericht nachgesagt, es sei zeitaufwändig und arbeitsintensiv in der Zubereitung. Nicht so mit dem Crockpot.

Zutaten:

650g Rinderfilet
3 Schalotten
etwas Mehl (ca. 2 Hände voll)
etwas Butterschmalz (eine Kugel auf dem Esslöffel geformt ist ausreichend)
500g Champignons
8 Cornichons
300ml Rinderbrühe
1 Becher Crème fraîche
2 TL Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Das Rinderfilet und die Schalotten in Streifen schneiden. Hierzu am besten ein sehr scharfes Messer benutzen. Beides leicht in Mehl wenden und kurz im Butterschmalz anbraten.
500g Champignons und 8 Cornichons in gesonderter Pfanne anbraten, dann mit 300ml Rinderbrühe aufkochen lassen.
Alles in den Slowcooker geben, etwas Pfeffer, Salz und 2 Teelöffel Senf hinzugeben. (Tipp: Mein Lieblingssenf ist „Bautz’ner„!)
4 Stunden auf Stufe „Low“ garen lassen.

Vor dem Servieren mit einem Becher Crème fraîche anreichern.

Als Beilage eignen sich beispielsweise Polenta (siehe Bild), Kroketten, Langkornreis oder frisch zubereitete grüne Bohnen.

Lasagne aus dem Crockpot

Wir waren etwas unsicher, ob das wirklich funktionieren und dann auch schmecken würde… Aber wir haben den Test gewagt. Ergebnis: Die Lasagne ist der Hammer!

Zutaten:

500g Hackfleisch (Schwein und Rind gemischt, alternativ nur Rind)
ca. 250g Lasagnenudeln
2 Dosen Tomatensauce (wir haben hier „Oro di Parma“ verwendet; 1x „Tomaten Passiert“, 1x „Pizzasauce Oregano“ – die Sorten kann man nach Wunsch variieren)
60g Tomatenmark (auch hier nutzten wir „Oro di Parma“)
2 TL Knoblauchpulver
2 TL Zucker
1,5 TL Salz
0,5 TL Pfeffer
1 TL „Italienische Würzmischung“
2 TL Petersilie
2 TL Worcestershiresauce
1 große Zwiebel (gehackt), alternativ 3 Schalotten
300ml Wasser
350g Hüttenkäse
450g Mozzarella (entweder als Kugel kaufen und dann „auseinanderzupfen“, oder den geriebenen Mozzarella verwenden)
60g Parmesan (geraspelt)

Vorbereitung:

Das Hackfleisch mit der gewürfelten Zwiebel vermengen und krümelig anbraten. (Im Bild kann man sehen, dass wir das Hackfleisch bereits vorher angebraten haben; hat auch funktioniert.)
Währenddessen Salz, Pfeffer, Würzmischung, Petersilie, Knoblauchpulver, Worcestershiresauce, Tomatensauce, Tomatenmark, Zucker und Wasser miteinander verrühren und in die Pfanne mit dem angebratenen Hackfleisch geben. Beides jetzt 15-20 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nun noch in einer großen Schale Hüttenkäse, Mozzarella und Parmesan gut miteinander vermischen.

Zubereitung:

Als erstes etwa ein Viertel der Fleischsauce auf dem Boden des Crockpot verteilen, dass dieser gut bedeckt ist. Etwa ein Drittel der Lasagnenudeln darauf legen – man kann diese einfach brechen, damit sie hineinpassen. Jetzt etwa ein Drittel der Käsemischung auf den Nudeln verteilen. Das ganze dann noch zweimal wiederholen.
Zum Abschluss den Rest der Sauce oben auf der Lasagne verteilen.

Nun einfach den Deckel auflegen und 4-5 Stunden auf LOW garen.

Nach einer guten Stunde riecht das ganze Haus nach bestem italienischem Essen. Auch hier ist es schwer zu widerstehen – aber den Deckel solltet Ihr auf jeden Fall drauf lassen, auch wenn man am liebsten direkt etwas probieren möchte.

Sehr lecker schmeckt die Lasagne zum Beispiel mit selbstgebackenem Brot. Als Getränk eignet sich (ganz klassisch italienisch) ein leckerer Rotwein.

Rouladen in leckerer Sauce

Dieses Rezept ist konzipiert für den 3,5l-Crockpot.

Zutaten:

5 Rinderrouladen
200 Gramm Speck
3 Möhren
1 Sellerie
1 Lauch
3 kleine Zwiebeln, gewürfelt
5 Gurkensticks oder „Sandwich-Gurken“
Senf
Salz
Pfeffer
250 ml Rinderfond oder Brühe
1 EL Tomatenmark

Zubereitung:

Die Möhren, den Sellerie und den Lauch kleinschneiden.

Die Sandwich-Gurken in gleichmäßige Streifen schneiden.

Die Rouladen auf die Arbeitsfläche legen, mit Küchenrolle trockentrupfen, und dann mit Senf bestreichen, salzen und pfeffern. Die Zwiebelwürfel und den Speck darauf verteilen. Die Gurkensticks an den Rand legen und von der Seite aus aufrollen, so dass die Gurken sozusagen in der Mitte eingerollt werden.

Nun werden die gerollten Rouladen vorsichtig in heißem Fett angebräunt. Achtung: Gut aufpassen, dass sie nicht auseinanderfallen. Sie öffnen sich recht leicht. 🙂

Die vorgebräunten Rouladen eng in den Crockpot geben, so dass sie sich auch hier nicht ausrollen können.

Das geschnittene Gemüse über den Rouladen verteilen und mit dem Rinderfond (bzw. der Brühe) begießen, der zwischenzeitlich mit dem Tomatenmark vermischt wurde.

Nun 2 Stunden auf HIGH, dann 5 Stunden auf LOW garen lassen. (Selbstverständlich mit aufgelegtem Glasdeckel!)

Danach werden die Rouladen vorsichtig aus dem Topf genommen und warmgestellt. Hierzu eignen sich sehr gut GN-Edelstahlbehälter mit passendem Deckel, die man einfach in den auf 50°C geheizten Backofen stellen kann.

Die Soße aus dem Crockpot wird nun in einen Kochtopf umgefüllt, wo sie etwas eingekocht, sowie bei Bedarf mit Mehl angedickt und je nach Geschmack mit Schmand verfeinert werden kann.

Das Ergebnis:

Als Beilagen eignen sich zum Beispiel (Salz-)Kartoffeln, Kartoffel- oder Semmelklöße, oder Nudeln.

Chicken Mozzarella Casserolle

Zutaten:

500g Hähnchenbrustfilet
125g Mozzarella (1 „Kugel“)
280g Nudeln
2 Dosen Tomaten
etwa 150ml Wasser
etwas Salz und Pfeffer
Croutons
Die Hähnchenbrustfilets im Ganzen unten in den Crockpot legen.

Kommen wir zu den Tomaten…
Wir verwenden hierfür gern „Oro di Parma“, für dieses Rezept eignen sich die Sorten „Pastasauce Classico“ und „Tomaten Stückig“ sehr gut. Sie sind fertig gewürzt und somit verzehr- bzw. verarbeitungsfertig.

Die Tomaten in eine Schüssel geben, miteinander vermengen und etwas Salz und Pfeffer dazugeben, die Mischung nun über den Hähnchenbrustfilets verteilen. Diese müssen vollständig von der Tomatensauce bedeckt sein.

Nun für 4 Stunden auf HIGH oder alternativ 8 Stunden auf LOW garen lassen.

Das Hähnchenfleisch ist nun sehr zart durchgegart und kann in der Sauce zerrupft werden.
(ACHTUNG! Nicht mit Metallgabeln arbeiten, da diese den Steinguttopf beschädigen könnten!)
Die Nudeln hinzugeben und gut verrühren, so dass die Nudeln in der Sauce „verschwinden“. Deckel drauf, 20 Minuten warten.

Wir sind fast fertig – Deckel abnehmen, die in Stückchen gerupfte Mozzarella im Topf verteilen, Deckel wieder drauf  und weitere 10 Minuten garen lassen, bis der Käse verlaufen ist.

Auf Teller geben, Croutons darüberstreuen, genießen.

Orangenglühwein

Jetzt, wo die kalte Jahreszeit nahe ist, darf natürlich auch das klassische Getränk zum Aufwärmen nicht fehlen – der Glühwein. Auch den kann man in einer interessanten Variation im Crockpot wunderbar selber ansetzen…

Zutaten:
1,5l trockenen Rotwein
225g Zucker
3 Bio-Orangen (ungespritzt oder sehr gut gewaschen!)
1 TL Piment
4 Zimtstangen

Den Wein in den Slowcooker gießen und den Zucker hineinrühren. Zwei der drei Orangen auspressen und den Saft hinzugeben.
Die Zimtstangen jeweils in der Mitte durchbrechen und in den angesetzten Glühwein geben; außerdem das Piment hineinstreuen. Die restliche verbliebene Orange in Scheiben schneiden und diese auf dem Wein „schwimmen lassen“.

Abdecken und auf „HIGH“ für 2 Stunden garen lassen; zum Servieren auf „KEEP WARM“ warmhalten lassen.

Der Glühwein wird mit einer Orangenspalte am Becherrand garniert serviert.

Leckere Sauce Bolognese mit viel Gemüse

Sauce Bolognese gibt es als Instant-Produkt von einigen Herstellern und Anbietern. Nie weiß man jedoch so richtig, was überhaupt drin ist in den kleinen bunten Zaubertütchen…
Hier gibt es ein Rezept für eine frische und sehr leckere Sauce Bolognese.

Zutaten:

400g Rinderhackfleisch
500g Suppengemüse (auf jeden Fall Möhre, Lauch, Sellerie, Rest nach Belieben)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kleine scharfe Peperoni (nach Geschmack!)
1 Dose gestückelte Tomaten mit Saft (800ml)
1 Lorbeerblatt

Ferner werden benötigt:
1l Rotwein (ca. 50ml zum Ablöschen, ca. 950ml zum Trinken)
ca. 3 TL getrockneten Oregano
ca. 1/2 TL getrockneten Basilikum
Zucker
Salz
schwarzer Pfeffer
Brühe

Das Hackfleisch scharf anbraten und danach in den Keramiktopf des Slow-Cookers geben. Das Fett nicht weggießen, wir werden es gleich noch für das Gemüse verwenden, das noch so aussehen sollte:

01_gemuese_ganz

Das muss nun in kleine Stücke geschnitten werden.

Nun muss es in dem Fett vorgegart werden, das aus dem Hackfleisch ausgetreten ist.
Dann mit ca. 50ml Rotwein ablöschen und ab damit in den Keramiktopf, auf das Hackfleisch.

Jetzt die Gewürze dazugeben.
TIPP: Anstatt getrocknetem Oregano und Basilikum einzeln zu verwenden, habe ich sog. „Pizzagewürz“ genommen. 😉
Nun noch ca. 250-300ml stark angesetzter Rinder- oder Gemüsebrühe in den Crockpot gießen und alles behutsam miteinander vermengen, sowie zwei „aufgeschlagene“ Knoblauchzehen darauflegen.

03_bolognese_im_crockpot

7 Stunden auf „LOW“ garen lassen und danach mit frisch gekochten guten (!) Nudeln servieren.

04_spaghetti_bolognese_auf_dem_teller

(Da die Bilder teilweise unter Kunstlicht angefertigt wurden, sind die Farben mitunter etwas verfälscht…)

Zwiebelsuppenbraten mit Bacon

Ein leckeres Rezept, wieder sehr schnell und einfach zuzubereiten, und sehr lecker…

Zutaten:
1,5kg Schweinebraten (ich habe hier Krustenbraten verwendet)
1 Tüte Zwiebelsuppe
250ml Milch
4 Scheiben Bacon

Zwiebelsuppenbraten_Zutaten

Den Schweinebraten in den Slowcooker geben, Schwarte nach unten.

Zwiebelsuppenbraten_02

Die Zwiebelsuppe in einem Schälchen mit der Milch gut verrühren:

Zwiebelsuppenbraten_03

…und dann über den Braten geben, die in der angerührten Zwiebelsuppe enthaltenen Stückchen auf dem Braten verteilen:

Zwiebelsuppenbraten_04

Nun noch die 4 Scheiben Bacon so auf den Braten legen, dass er gut bedeckt ist:

Zwiebelsuppenbraten_05

Auf LOW 6-8 Stunden garen lassen.

Der Braten liegt nach dieser Zeit in einer sehr vollmundigen und leckeren Sauce. Mit einer Fleischgabel lässt er sich gut aus dem Gartopf nehmen. Er zerfällt förmlich, so zart ist er!
Wir haben ihn mit Kartoffelpüree gegessen, es eignen sich als Beilage aber auch Salz- oder Pellkartoffeln. Mit der Kelle dann die Sauce darübergeben – super!

Zwiebelsuppenbraten_fertig

Truthahnbrust in würziger Specksauce

Zutaten:
1kg Truthahnbrust (ohne Haut und Knochen)
Etwas Salz und Pfeffer
2 Esslöffel Öl
50g Räucherspeck, gewürfelt
2 Möhren, gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
100g Sellerie, in Würfeln
250ml Geflügelbrühe, alternativ auch Weißwein
Zum Andicken: Etwas Speisestärke und Sahne oder „Rama Cremefine zum Kochen“

Die Truthahnbrust salzen und pfeffern. Bei großer Hitze von allen Seiten im Öl anbraten, bis sie von allen Seiten schön braun gebraten ist. Das Fleisch herausnehmen und in den Slow Cooker geben. Das Bratfett nicht weggießen – hierin werden nun nämlich der Speck, Möhren, Zwiebel, Knoblauch und Sellerie angebraten, bis sie hellbraun sind. Um den Bratensatz loszukochen Geflügelbrühe oder Weißwein angießen. Die Flüssigkeit über das Fleisch im Crockpot gießen, Deckel drauf, garen lassen.

Das Fleisch nach einer Garzeit von 6-7 Stunden auf „LOW“ aus dem Topf nehmen und warmstellen. Die Sauce wird in einen Topf umgefüllt und auf dem Herd eingekocht, anschließend mit dem Stabmixer das Gemüse püriert. Um die Sauce anzudicken, einfach nach Belieben in Sahne angerührte Speisestärke oder „Rama Cremefine zum Kochen“ hinzugeben.

Als Beilage lassen sich beispielsweise Kroketten oder Bratkartoffeln servieren.

Bacon-Mais-Eintopf

Zutaten:

600g Kartoffeln – gewürfelt
450g Mais
6 Streifen Bacon, gebraten bis er schön knusprig ist
50g Zwiebel – gewürfelt
800ml Gemüsebrühe
240ml Wasser
2TL Knoblauchsalz
1TL Pfeffer
1/4TL Kurkuma
350g Kondensmilch
230g geraspelter Cheddar (oder Käse nach Geschmack)

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Alle Zutaten, bis auf die Milch und den Käse, in den Slow Cooker geben.

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Zugedeckt ca. 8-9 Stunden auf dem Level „low“ garen. Dann sollten die Kartoffeln durch gegart sein.

Dann den Käse und die Kondensmilch unterrühren und so lange zugedeckt kochen lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

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Reicht für 4-6 Personen.

Reis kochen

Als Beilage zu verschiedenen Gerichten aus dem Crockpot (zum Beispiel dem „Pineapple Chicken“) eignet sich Reis hervorragend. Sicherlich gibt es auch eine Möglichkeit, diesen im Slow Cooker zuzubereiten, allerdings dauert das nun auch im herkömmlichen Kochtopf auf dem Herd nicht sehr lange – und es kann wirklich jeder.

Faustformel: 2 Teile Wasser plus 1 Teil Reis.

Zwei Tassen Wasser in einen Kochtopf geben, salzen (2-3 Prisen dürfen es schon sein), eine Tasse Reis dazu, Topf auf den Herd stellen. Bei mittlerer Hitze (nicht zu hoch, sonst brennt der Reis an!) so lange kochen lassen, bis das Wasser vom Reis aufgesogen wurde. Ist der Reis noch zu hart, einfach ein bisschen Wasser hinzugeben und kurz weiterköcheln lassen.

Als Reis empfehle ich natürlich gern die Produkte des Bremer Unternehmens „Reishunger“.

Reishunger Basmati Reis